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Asbesttest

Besteht der Verdacht auf eine Asbestbelastung, können wir als Schadstoff-Experte mit jahrzehntelanger Erfahrung natürlich bereits anhand von Baujahr, Standort, Art des Gebäudes und eventuellen Modernisierungsmaßnahmen mögliche Stellen für ein Asbestvorkommen nennen. Bei einer Begehung könnte sich der Verdacht noch erhärten oder als unwahrscheinlich herausstellen.

Fest steht jedoch, absolute Klarheit bringt nur der Asbest-Test im Labor. Werden im Asbesttest keine Asbestfasern nachgewiesen, können diejenigen aufatmen, denen das Gebäude gehört oder die es nutzen. Werden jedoch Asbestfasern in entsprechender Konzentration aufgefunden, können die nächsten Schritte überlegt und geplant werden.

Wie aussagekräftig ein Asbesttest ist, hängt von der Aufnahme des Probenmaterials und dem verwendeten Testverfahren ab.

Arten der Probe für den Asbesttest

Wenn es um eine generelle Aussage zu einer Asbestbelastung geht, ist eine Asbestprobe der Raumluft oder des Staubs sinnvoll. Steht ein bestimmtes Gebäudeelement wie der Fußbodenbelag oder eine Isolierung unter Verdacht, Asbest zu enthalten, ist die Materialprobe der richtige Weg.

Raumluft Probe

Für die Entnahmen der Raumluft-Probe stellen wir als Fachfirma für Schadstoffsanierung ein spezielles Luftfiltergerät mit innenliegenden Messfilter im verdächtigten Raum auf. Wenn das Gerät mindestens 1m³ Raumluft gefiltert hat, entfernen wir das Gerät und entnehmen den Messfilter. Dieser wird an das Labor zur Untersuchung auf Asbest gesandt.

Staub Probe

Die Staubprobe ist eine gute Möglichkeit, einen schnellen Test auf Asbest im Raum zu machen. Hierfür reichen kleinste Mengen an abgelagerten Hausstaub aus.

Die optimalen Stellen für die Probenentnahme sind waagerechte Flächen, die länger nicht gereinigt wurden, z.B. oben auf der Türzarge, auf Deckenlampen oder auf Mauervorsprüngen und Kanten.

Für die Staubprobe wird ein normaler Klebestreifen von fünf bis zehn Zentimetern Länge auf die staubige Stelle gedrückt. Dabei wird der Streifen nur ganz außen angefasst. Nach dem Staubaufnehmen wird der Klebestreifen auf eine glatte Folie oder einfach mittig geteilt auf sich selbst geklebt. Danach kommt der Klebestreifen in einen Druckverschlussbeutel, dann in einen gepolsterten Umschlag und wird dann an das Labor versandt. Bei fertigen Test Kits für eine Staubprobe sind alle benötigten Materialien bereits enthalten.

Material Probe

Steht ein ganz bestimmtes Bauteil unter dem Verdacht, Asbest zu enthalten, ist eine Materialprobe der sichere Weg zur Klarheit. Die Materialprobe wird oft bei Asbestverdacht bei diesen Stellen im Gebäude eingesetzt, wenn das Material älter als 1993 ist:

  • Dämmung von Rohren, Rohrdurchführungen
  • Zement, Estrich
  • Fußbodenbelägen
  • Kleber, Leime
  • Dichtungen
  • Wandverkleidung
  • Deckenverkleidung
  • Fassadenverkleidung
  • Brandschutzeinrichtungen

Schon ein kleines Stück von circa 1cm x 1cm reicht für die Testdurchführung aus. Beim Entnehmen der Materialprobe sollen nach Möglichkeit kein Staub und keine Fasern freigesetzt werden. Deshalb ist auf Bohren, Sägen oder Schleifen zu verzichten. Am besten ist ein Messer mit glatter, scharfer Schneide. Nach dem vorsichtigen Heraustrennen der Probe ist diese in einen Druckverschlussbeutel zu geben. Dieser wird für den Test ins Labor geschickt.

Wichtig ist bei der Materialprobe, dass unterschiedliche Schichten einzeln als Probe entnommen, abgepackt und auch einzeln getestet werden sollten. Das beste Beispiel dafür ist ein Fußbodenbelag, bei dem entweder der Belag, der darunter befindliche Kleber oder beides auch gar nicht asbesthaltig sein könnte.

Hilfe beim Asbesttest

Gern unterstützen wir Sie beim Ermitteln von Asbestvorkommen oder eben dem Sicherstellen, dass kein Asbestproblem vorliegt. Besonders vor baulichen Veränderungen wie Umbau, Ausbau und kostenintensiven Renovierungen lohnt sich die Überprüfung. Nehmen Sie Kontakt auf.

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